BIER
Mikrobiologische Stufenkontrolle im Spurenbereich von der Hefereinzucht
bis zum fertigen Bier: Spezifischer Nachweis und Identifizierung von
bierschädlichen Bakterien und übervergärenden Hefen ohne Mikroskopieren
erfolgt mit unseren Produkten für die real time PCR innerhalb von 2
Stunden. Laktobazillen aus der Würzesäuerung werden mit unseren PCR Kits
nicht erfaßt.Für die Anreicherung speziell von bierschädlichen Bakterien und übervergärenden Hefen haben wir die Nährmedien PIKA FastOrange entwickelt.
Als Dienstleistung liefern wir die Untersuchungsergebnisse noch am Tag des Probeneingangs.
Bei der Bierherstellung können nur wenige, leicht eingrenzbare Keimgruppen tatsächlich Schaden verursachen - die meisten Mikroorganismen werden durch die Inhaltsstoffe und Eigenschaften des Bieres wie Hopfen, Alkohol, Kohlendioxid und sauren pH Wert naturgemäß gehemmt.
Zu den bekannten Schädlingen bei der Bierbereitung zählen Bakterien -
einige Arten von Laktobazillen und Pediokokken sowie Pectinatus und
Megasphaera, die schon während der Gärung und Lagerung auftreten können,
sowie auch Wilde Hefen (Saccharomyces cerevisiae diastaticus und
Brettanomyces/Dekkera), die die Fähigkeit haben, das fertige Bier durch
Übervergärung noch im abgepackten Gebinde zu schädigen.
Bereits nach 2-3 Tagen Anreicherung - eine Faustregel ist: schon nach
1/3 der Anreicherungszeit, die üblicherweise zur Sichtkontrolle /Trübung
erforderlich ist, können alle bierschädlichen Keime mit unseren
Produkten zuverlässig nachgewiesen und bei Bedarf auch direkt
identifiziert werden.
Die Identifizierung von Kolonien oder Keimen aus trüben Proben wird
direkt von der Anreicherung ohne vorherige Vereinzelung durchgeführt und
dauert nur 1,5 Stunden. Verwendet werden neben Kolonien von
Membranfiltern oder Agarplatten auch Flüssiganreicherungen.
